Wachstumsregulatoren

Organische Substanzen, die die Wachstums-, Entwicklungs- und Stoffwechselprozesse der Kulturpflanzen bei Anwendung in geringsten Konzentrationen gezielt beeinflussen. Mit Hilfe der Wachstumsregulatoren werden die auf die Pflanzenproduktion negativen Auswirkungen zahlreicher Umweltfaktoren eliminiert oder sogar verhindert.

 

Ferner können Wachstumsregulatoren bestimmte Schwierigkeiten beseitigen oder reduzieren, die sich aus dem Entwicklungsablauf der Kulturpflanzen oder aus einigen ihrer morphologischen Eigenschaften ergeben. Sie schaffen die Möglichkeit, das Ertragspotential der Pflanzensorten und die Standortfaktoren stärker auszuschöpfen sowie die Effektivität solcher Intensivierungsmaßnahmen wie Düngereinsatz zu sichern.

 

Ebenfalls bieten Wachstumsregulatoren Voraussetzungen zur Erhöhung der Flächenerträge, Erleichterung der Erntearbeiten und zur Mechanisierung verschiedener Produktionsverfahren. Bei der Steuerung biologischer Prozesse in der Pflanze durch Wachstumsregulatoren handelt es sich insbesondere um eine selektive Beeinflussung der ertrags- und qualitätsbestimmenden Produktionsfaktoren.

 

Nach obiger Definition rechnen zu den Wachstumsregulatoren nicht solche Stoffe, die in der Pflanze als Nähr- oder Baustoffe und als Energieträger dienen, sowie Pflanzenschutzmittel.

 

Eine Übergangsstellung nehmen Transpirationshemmstoffe sowie alterungsfördernde, defoliierend und sikkierend wirkende Substanzen ein. Einige dieser Stoffe, die die Reaktion der Spaltöffnungen beeinflussen oder den Ablauf der natürlichen Alterungsprozesse stimulieren, gehören zu den Wachstumsregulatoren.

 

Triacontanol
Phytohormon
Aduno
Wachtumsregulator
ABA1000
Wachstumsregulator
PhytoGreen
Auxin
Mepiquat 50
Wachstumsregulator
Power Roots
Wurzelstimulator
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